LK 1075, 2746 162/1 254778. Höhe 671.6m
Datum der Baubegleitungen: 16.8.-17.8.2021 (Magnihalden 7), 4.10.-6.10.2021 (Kirchgasse 15)
Bibliografie zur Fundstelle: JbAS 97, 2014, 282-284; 103, 2020, 179.
Geplante Baubegleitung (neuer Gasanschluss Magnihalden 7; Werkleitungssanierungen und neue Wasser-und Gasanschlüsse Kirchgasse 15)
Grösse der Baubegleitungen ca. 22.5 m².
Stadt

Parallel zum Gebäude Magnihalden 7 dokumentierte die KA SG im Werkleitungsgraben zwei Sandsteinmauern, die zu einem Vorgängerbau gehören dürften. Ihre Zeitstellung ist unklar (mittelalterlich?). Weiter östlich, in der Mitte der Gasse, waren weitere Reste eines bereits im Jahr 2013 dokumentierten neuzeitlichen Schmutzwasserkanals aus Sandsteinplatten erhalten.
Im vermeintlich ungestörten Bereich südlich der Kirchgasse 15 kam wider Erwarten eine Blitzableiteranlage zum Vorschein. Darunter konnte eine nordost-südwestlich orientierte Mauer aus Sand- und Bollensteinen dokumentiert werden, deren Funktion sowie zeitliche Einordnung offenbleibt. Im Gegensatz zur Grabung im Jahr 2019 waren bei der diesjährigen Baubegleitung trotz der Nähe zur mittelalterlichen Kirche St. Mangen mit dazugehörigem Friedhof keinerlei menschliche Überreste vorhanden.

Archäologische Funde: Baukeramik, Eisen, Buntmetall
Probenentnahmen: Mörtelproben.
Datierung: archäologisch. Mittelalter; Neuzeit.
KA SG, M.-J. Fahrni und N. Oertle.