LK 1032, 694 422/278 401. Höhe 481 m.
Datum der Untersuchung: Mai/Juni 2014.
Bibliografie zur Fundstelle: JbAS 93, 2010, 231 f).
Baubegleitung, Prospektion (Detektorfunde). Grösse der prospektierten Fläche ca. 2500 m².
Einzelfunde.

Für eine Terrainverbesserung in einem landwirtschaftlich genutzten Areal wurde der Ackerboden um etwa 50 cm abgetragen und im zentralen Bereich einer leichten Mulde über 1 m Material eingefüllt. Diese Erdarbeiten wurden aufgrund von Einzelfunden in der Umgebung durch Mitarbeiter des Amts für Archäologie TG und dem freiwilligen Mitarbeiter Beat Möckli begleitet. In der Baugrube war zwar bereits in geringer Tiefe eine organische Schicht zu erkennen, allerdings waren keine Hinweise auf menschlichen Einfluss vorhanden. Im Ackerboden wurden mehrere Metallobjekte geborgen, neben neuzeitlichen Münzen und Musketenkugeln auch eine Bronzescheibe und ein Eisenbeil.
Hervorzuheben ist die Sequaner-Potinmünze des Typs «Grosse Tête» (K. Castelin, Keltische Münzen, Katalog der Sammlung des Schweizerischen Landesmuseums, Bd. 1, 90, Nr. 875 [Typ]. Stäfa 1978). Ein Quinar Typ «Viros» fand sich in etwa 120 m Entfernung, ein weiterer in der Nachbargemeinde in einer Distanz von etwa 3 km (Büschelquinar von Diessenhofen TG-Kundelfinderhof, JbAS 89, 2006, 236).

Archäologische Funde: Eisenbeil, Bronzescheibe, Münze.
Datierung: archäologisch. 120-90 v.Chr.; unbekannt.
Amt für Archäologie TG.