Ein freiwilliger Prospektor fand mit dem Metalldetektor in unmittelbarer Nähe eines Bachlaufs ein fragmentiertes Randleistenbeil aus Bronze. Das Fragment ist 11.4 cm lang, im Schneidenbereich maximal 7.1 cm breit und bei der Bruchstelle im Schaftbereich 0.9 cm dick. Die Dicke im Bereich der Randleisten beträgt 1.6 cm. Die Breite an der Bruchstelle misst 2.6 cm. Das Beilfragment ist 331 g schwer. Die Bruchkante lässt starke Gewalteinwirkung mit Hebelkräften erkennen.

Eine Rohmaterialanalyse mit EDX am Institut für Werkstoffsystemtechnik (WITG) ergab: 81.6% Cu, 17.9% Sn, 0.5% Si.

Beim Beil handelt es sich um den Typ Langquaid II. Gute Vergleichsexemplare stammen beispielsweise aus Meilen ZH, Thielle NE oder Hardt (D) (Abels 1972, Taf. 20–21). Trotz einer Nachuntersuchung kamen keine weiteren bronzezeitlichen Funde im näheren Umfeld zum Vorschein.