LK 1276, 769 000/143 275, Höhe ca. 2310 m.
Datum der Auffindung/Fundmeldung: Sommer/Herbst 2000.
Bibliographie: H. Conrad, Schriften zur urgeschichtlichen und römischen Besiedlung des Engadins, 63-90. Lavin/Pontresina 1981; H. Wiedemer, in: Helvetia Antiqua, Festschrift für E. Vogt, 167-172. Zürich 1966.
Einzelfunde ohne Ausgrabung.
Im Sommer 2000 überbrachte S. Gairhos, München, dem AD GR mehrere Keramikfragmente, die er anlässlich einer Passbegehung knapp 500 m nördlich der Tgesa da Sett in der Nähe eines kleinen Tümpels im Aushub eines Murmeltierganges gefunden hatte: Fragmente einer hellbeigen Amphore. Die Funde interessieren insofern, als bereits H. Conrad in den 1930er-Jahren zwischen der Tgesa da Sett und der neuen Fundstelle, im Bereiche eines mittelalterlichen Hospizgebäudes, frührömische Funde entdeckt hatte, die wohl relativ kurz nach dem Alpenfeldzug hierher gelangt sind.
Desgleichen teilte A. Höck vom Museum Ferdinandeum, Innsbruck, dem AD GR im Herbst 2000 mit, dass ein österreichischer Tourist auf dem Septimerpass eine römische Münze, eine Prägung des Kaisers Trajan, gefunden habe. Das Objekt wurde freundlicherweise im Museum Innsbruck bestimmt; der Tourist hingegen weigerte sich leider, die Münze gesetzesgemäß abzuliefern.
Datierung: archäologisch.
AD GR, J. Rageth.
Bivio GR, Septimerpass
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Détail de la chronique
Commune
Surses (Ancienne commune: Bivio)
Canton
GR
Lieu-dit
Septimerpass
Coordonnées
E 2769000, N 1143275
Altitude
2310 m
Numéro de site cantonal
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Numéro d'intervention cantonal
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Nouveau site
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Prélèvements
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Analyses
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Date de la découverte
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Surface (m²)
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Date de début
01 juin 2000
Date de fin
30 novembre 2000
Méthode de datation
archéologique
Année de publication
2001
Époques
Époque romaine
Type de site
funéraire (tombe), trouvaille isolée
Type d'intervention
découverte fortuite
Mobilier archéologique
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Os
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Matériel botanique
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